Zum Beginn des Passahfests: Jüdisches Leben in Anklam

Heute beginnt das achttägige jüdische Passahfest. Die Juden gedenken des Auszuges aus Ägypten, der Befreiung aus der Sklaverei. Ich wünsche allen Juden ein fröhliches Fest!

Steffen Orgas schreibt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Pommern – Zeitschrift für Kultur und Geschichte“ über das jüdische Leben in Anklam.

Ab dem Jahr 1812 siedelten sich wieder Juden in Anklam an. Sie konnten 1841 eine Synagoge einweihen, die 1938 in der Pogromnacht in Brand gesetzt wurde. 1940 endete die jüdische Gemeinde mit der Deportation der verbliebenen Juden.

Am ehemaligen Synagogenstandort, an dem sich heute nur noch eine Wiese befindet, erinnert seit 2019 eine Gedenktafel.

Die Ostsee-Zeitung berichtete am 06.04.2020: